Die Geschossdecke ist eines der zentralen Tragelemente im mehrgeschossigen Bauen. Sie nimmt Eigenlast, Ausbaulast und Nutzlast auf und leitet diese in Wände, Stützen oder Unterzüge weiter. Je nach Konstruktionsprinzip unterscheidet man Massivdecken aus Stahlbeton, Holzbalkendecken, Rippendecken und Verbunddecken aus Stahl und Beton. Neben der Statik spielen Schallschutz, Schwingungsverhalten und Feuerwiderstandsdauer eine entscheidende Rolle in der Bemessung. Flachdecken ohne Unterzüge ermöglichen freie Grundrissgestaltung und reduzieren Geschosshöhen. Die Dicke der Decke beeinflusst maßgeblich den Ausbau, die Leitungsführung und den Gesamtquerschnitt eines Gebäudes.